Freitag, 29. August 2014

Blumen Fahrrad

Ich bin wieder da!

Nach über zwei Monaten Blog-Abstinenz möchte ich endlich wieder einmal etwas von mir preisgeben. Und zwar habe ich mein altes Fahrrad, das zugegebenermassen nicht mehr ganz so fahrtüchtig war, ein wenig verschönert. Das heisst ich habe das Fahrrad vor dem Schrottplatz bewahrt, in dem ich ihm einen Anstrich bzw. Ansprutz verpasst , eine definitiv shabbige Kiste auf den Gepäckträger gepackt und mit herbstlichen Blumen versehen habe.

So wie ich mich kenne wird das Fahrrad aber wahrscheinlich nicht weiss bleiben...

Ich bin auf jeden Fall froh dass wir wieder mehr Platz haben im Fahrradständer!




Hach..... mir gefällt's!

 ***

...und so sah das Fahrrad vorher aus:


Herzlich
Michèle


Montag, 23. Juni 2014

Erntezeit

Irgendwie vergeht die Zeit für mich im Moment zu schnell. Ich renne der Zeit hinterher wie die Katze der Maus. Und sollte ich doch mal das Gefühl haben, die zeitliche Situation entschärfe sich ein bisserl, nix da. Schwuppidwupp ist sie im Loch verschwunden. Im Nirvana. Und ich beginne wieder von vorne - renne wie ein verrücktes Huhn von Erdbeerfeld zu Holunderbaum, von Geburtstagfest zu Schulgespräch, von der Arbeit nach Hause um dort festzustellen - die Waschmaschine ist defekt, der Geschirrspüler spinnt, die Kaffeemaschine zeigt mir die kalte Schulter... Zu allem Übel kämpfe ich seit gut drei Wochen damit, mich nun definitiv mit Antifaltencrèmes, Botox oder Schönheits-OP's auseinanderzusetzen. Denn, jaaaaaaa, ich wurde 40ig. Nicht gerade ein berauschendes Gefühl. Das zugehörige Fest war wunderschön, sicherlich, aber hei..... 40ig?!? In den dämlichen Umfragen muss man plötzlich die Alterskategorie 40 - 49 ankreuzen! Ü40 - Partys sind nicht länger etwas "nur für die anderen"...

Nun, ich geb's zu: ein bisserl suhle ich mich ja in meinem Selbstmitleid. Denn 40ig ist nicht anders als 39ig. Aber es tönt so alt. Schon das Wort "Fierzich" alleine tönt so brutal, so zack wie ein Peitschenhieb, so viel mehr mit "chchchchch"als "Nöinunddreissichchchchch....." wobei hier das "ch" lediglich gehaucht und säuselnd ausgesprochen wird.

Ich versuchte mich also in Selbstmitleid zu ertränken und fand heraus: geht nischt! Klappt nischt! Es hört dir ja keiner zu!

Also bin ich von Erdbeerfeld zu Holunderbaum gerannt und herausgekommen ist das hier... 





Und: das auf frischgebackenem Brot schmeckt ja auch viiiieeeel besser als der GEschmack von Selbstmitleid. Ich hör jetzt auf damit.

Und ihr so?

Samstag, 17. Mai 2014

Wasserflaschen Dingsbums

Bei uns ist das ja so, dass unser Leitungswasser 1A Qualität hat und man es bedenkenlos trinken kann. Also weshalb im Supermarkt Wasser ohne Kohlensäure mit nach Hause schleppen, wenn es dort einfach aus der Leitung sprudelt? Eben. Ein weitaus grösseres Problem ist, wie serviert man das Leitungswasser einigermassen hübsch? Wir haben uns vor langer Zeit dafür entschieden, das Wasser in einer Karaffe auf den Tisch zu stellen. Nun ist es aber so, dass dieser Karaffe ständig tropft. Und das stört mich. Es mag sein, dass mich nun die eine oder andere als überempfindlich einstuft. Aber ich mag diese Sauerei auf dem Tisch nun mal nicht. So. Deshalb hab ich heute der Karaffe ein Dingsbums genäht für um den Hals. Eine Manschette eigentlich. Sozusagen eine Anti-Tropf-Manschette. Und siehe da: es funktioniert!



Die Manschette kann man auch wenden und
schwuppdiwupp hat die Flasche ein neues Gewand. 



Und weil es so einfach ging, gleich noch einmal - diesmal in rosa kariert.


Hach was bin ich glücklich.
Die Sauerei hat ein Ende und hübsch sieht es auch noch aus. 

Und ihr so?

Michèle

Mittwoch, 14. Mai 2014

Holland Reisebericht

Hallo ihr Lieben dort draussen! Ist es wirklich schon anderthalb Monate her,
seit ich meinen letzten Post geschrieben habe? Tja, offensichtlich hatte ich entweder
keine Zeit, keine Lust, keine mich küssende Muse oder aber... ich hatte Ferien!
Unter anderem und natürlich nicht so lange. Aber zwei Wochen waren es.

Wie ich ja schon hier erwähnte, fuhren wir mit unserer Emma (Wohnwagen)
nach Holland. Unsere Reise begann im Süden von Holland in der Provinz
Zeeland. Dort besuchten wir diverse Städtchen wie zum Beispiel
Middelburg oder Goes.


Weiter gings Richtung Delft, in die Nähe von Rotterdam. Selbstverständlich haben wir Rotterdam besucht, eine Hafenrundfahrt gemacht und gefühlte 1,4 Mio. Container fotografiert. Eindrücklich dieser Hafen, riesengross und äusserst spannend.


Wir genossen ausserdem das sehr abwechslungsreiche
 Aprilwetter (Regen, Sturm, Sonnenschein...).


Natürlich fotografierte ich jede Windmühle und jedes Tülpchen. 



Und auch jedes Fahrrad :-)


 Ganz im Norden oben besuchten wir Alkmaar mit dem Käsemuseum und
bestaunten weitere Tulpenfelder  in Petten und konnten uns kaum satt
sehen an den vielen Lämmchen und Küken überall auf den Feldern. 


 Selbstverständlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen und
so probierten wir uns durch die holländischen Speisekarten. 


In der zweiten Woche waren wir dann endlich in Edam angelangt und fuhren von da mit dem Zug nach Amsterdam. Da wir bereits eine Woche lang die süssesten Dörfchen und Städtchen entdeckt hatten, kam uns Amsterdam riesig vor und aus dem geplanten zweitägigen Ausflug in diese spannende Stadt wurde lediglich eine eintägige Stippvisite. Aber für eine Grachtenfahrt hat es gereicht, das schmalste Haus haben wir ebenfalls gesehen und shopping kam auch nicht zu kurz.


 Anderntags haben wir uns dann endlich "fitsen" gemietet und sind als 21-Gang-Fahrräder
verwöhnte Schweizer nur schleppend mit diesen Ein-Gang-Rücktritt-Eseln vorwärts gekommen. Aber es hat Spass gemacht... und ein Fahrrad haben wir dann auch sogleich adoptiert und
das wohnt nun bei uns zu Hause :-)

Fazit: Holland ist wunderschön und wir waren bestimmt
nicht das letzte Mal dort in den Ferien.

Und nun bin ich offiziell wieder zurück in der Bloggerwelt :-)

Habt es fein!
Michèle




Montag, 31. März 2014

# 103 | dankbar

Liebe Nic

Ich danke dir, dass ich durch dich versucht habe, Dinge nicht nur von vorne zu betrachten. Als Küken im Fotografieren habe ich angefangen und durch BIWYFI entdeckt wie spannend es sein kann, sich platt auf den Boden zu legen und Dinge von unten zu knipsen. Oder von oben - anstatt von vorne. Oder nur halb, statt ganz. Oder verschommen und nicht klar. Oder von nah bzw. von gaanz nah. 

Objekte erhalten ein anderes Gesicht, wenn man sie durch die Linse betrachtet. 

Und am schönsten finde ich, dass auch der jüngste FotoGRAF in der Familie Spass am fotografieren hat. Ich beobachte ihn wie er sich ebenfalls auf den Rücken legt, oder sich hinkniet, oder fast auf die Blumen draufsitz - nur um ein spezielles Bild knipsen zu können. 

Dafür bin ich dir dankbar.

87 Mal hab ich mitgeknipst. Und nun zum letzten Mal. Es hat Spass gemacht!



Herzlich
Michèle

***

Das letze Mal. Hier bei Nic.
luzia pimpinella | #BIWYFI | foto projekt nr.103 letztes mal